Entwässernde Medikamente (Diuretika)

Aus Naschkatzen Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Entwässernde Medikamente (Diuretika)

Jede Werbeaussage, welche bei dieser Medikamentengruppe eine gewichtsreduzierende Wirkung verheißt, kann nur als absoluter und z.T. gefährlicher Unsinn bezeichnet werden. Tatsächlich als Diuretika zugelassene Medikamente (Furosemit, Lasix, etc. p.p.) werden auch in dieser Hinsicht kaum beworben werden und meist finden sich Aussagen jener Art auch mehr bei den Pseudomedikationen, welche eigentlich eher zu den Nahrungsergänzungsmitteln zu zählen haben und schon von daher nicht dem Arznei-, sondern dem Lebensmittelrecht unterliegen. Spargel, Birkenblätter, Brennnesselkraut, Wachholderbeeren und Zinn, bzw. deren Extrakte werden als Naturheilmittel angeboten und können als Solche für eine kurze Weile auch bedenkenlos eingenommen werden. Die Dosierung dieser Präparate ist eher im homöopathischen Bereich anzusiedeln und bei sachgemäßer Anwendung auch kaum als gefährdend zu betrachten. Das Gleiche gilt für entwässernde Teesorten aus der Apotheke und dem Reformhaus.

Grundsätzlich aber sollten alle massiven Wassereinlagerungen des Organismus ärztlich abgeklärt werden, denn es kann sich hinter Denselben ein durchaus gesundheitlich bedenklicher Vorgang verbergen. So können Klappenveränderungen im venösen System der Beine für schwere Ödembildungen verantwortlich sein und auch organische Hintergründe sind denkbar und so hat auch hierbei zu gelten : Je frühzeitiger zum Arzt, desto eher auf der sicheren Seite... Alle als Diuretika zugelassenen Medikamente sind grundsätzlich verschreibungspflichtig und dürfen niemals ohne ärztliche Abklärung - auch nicht kurzzeitig - eingenommen werden ! Hinsichtlich des Abnehmens haben sie keinerlei Wirkung, denn sie entziehen dem Körper lediglich Flüssigkeit, was in der Dauerapplikation zu gefährlichen Nierenproblematiken beitragen kann. Auch der Stoffwechsel kann gefährlichen Schaden nehmen und durch den Verlust wichtiger Mineralstoffe kann es zu weiteren und nicht minder schwerwiegenden Folgeerkrankungen kommen.

Persönliche Werkzeuge